stefan mathey architekt
st.a.u.
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das dialektischen denken,
der abstrakte kontextualismus und
die daraus resultierende logik
sind die ausgangspunkte für lösungsansätze,
entwürfe und deren umsetzung in architektur.

wir leben raumstrukturell in der zeit des
dialektischen denkens, in der these und
antithese miteinander verschränkt werden.

das denken  in begrifflichkeiten wie
überlagerungen
ergänzungen und
komplementaritäten
bestimmen die arbeiten.

das denken in gegensätzen bzw. antagonismen wie alt
gegen neu, traditionell gegen modern, progressiv gegen
reaktionär hat sich überlebt und ist nicht mehr
relevant.

dreidimensionaler ausgangspunkt  ob bei projekten in
der stadtplanung,  der architektur oder der kunst ist
immer die gesamtmasse,
die nach der methode des substraktiven arbeitens
bearbeitet wird.

die substraktiven interventionen werden bestimmt durch
kontextuelle parameter aus unterschiedlichen bereichen
wie baurecht, geschichte, geographische struktur/
relief, raumprogramm, geld, sichtbezüge, material,
morphologie usw.
und formen das projekt.

aus diesem ansatz entsteht die innere logik des
projekts und schafft so die begründbarkeit  des
projektes vom gesamtansatz bis zum situationischen
details.

es wird eine architektur des findens und ergründen
entwickelt, die neues schafft
ohne den anspruch des erfindens.

primäres ziel ist die begründbarkeit von architektur
und nicht das entwickeln von wiederholbaren konzepten.

die arbeitsweise im büro bzw. aller an der planung
beteiligten personen folgt diesen grundüberlegungen,
die die basis des interdisziplinären arbeitens
darstellt.

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